Ostergebäck ohne Hefe: In 20 Minuten fertig und trotzdem unwiderstehlich fluffig!

Ostergebäck ohne Hefe: In 20 Minuten fertig und trotzdem unwiderstehlich fluffig!

Ostern steht vor der Tür, und mit ihm die Sehnsucht nach fluffigem Gebäck, das die Festtafel bereichert. Doch was, wenn die Zeit knapp ist und die Hefe im Schrank fehlt? Die gute Nachricht: köstliches Ostergebäck gelingt auch ohne stundenlanges Gehenlassen. Diese Variante verzichtet bewusst auf Hefe und setzt stattdessen auf Backpulver als Triebmittel. Das Ergebnis überrascht selbst erfahrene Bäcker: In nur 20 Minuten Zubereitungszeit entsteht ein Gebäck, das so luftig und zart schmeckt, als hätte es stundenlang geruht. Die Kombination aus Quark und Backpulver sorgt für die gewünschte Konsistenz, während Butter dem Teig seine Geschmeidigkeit verleiht. Ob zum Osterfrühstück, Kaffeeklatsch oder als süße Überraschung zwischendurch: dieses Gebäck begeistert durch seine unkomplizierte Zubereitung und seinen unwiderstehlichen Geschmack. Selbst Backanfänger werden mit diesem Rezept zum Osterhelden in der Küche.

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facile

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1.

Den Backofen auf 180 grad celsius vorheizen und ein backblech mit backpapier auslegen. Diese vorbereitung ist wichtig, damit das gebäck später gleichmäßig backen kann und nicht am blech haften bleibt.

2.

In einer großen schüssel das mehl mit dem backpulver, zucker, vanillezucker und einer prise salz vermischen. Diese trockenen zutaten bilden die grundlage für den teig und sollten gut vermengt werden, damit sich das backpulver gleichmäßig verteilt.

3.

Die butter in einem kleinen topf bei niedriger hitze schmelzen lassen oder in der mikrowelle erwärmen, bis sie flüssig ist. Dabei darauf achten, dass die butter nicht zu heiß wird, da sie sonst das ei später gerinnen lassen könnte.

4.

Den quark, das ei, die geschmolzene butter und die milch in eine separate schüssel geben. Mit einem handrührgerät oder einer gabel alles gut verrühren, bis eine homogene masse entsteht. Der quark sollte keine klumpen mehr aufweisen.

5.

Die flüssige quarkmischung zu den trockenen zutaten geben und mit einem holzlöffel oder den händen zu einem geschmeidigen teig verkneten. Der teig sollte weich sein, aber nicht an den händen kleben. Falls er zu klebrig ist, etwas mehr mehl hinzufügen, falls er zu trocken erscheint, einen esslöffel milch ergänzen.

6.

Die arbeitsfläche leicht bemehlen und den teig darauf etwa einen zentimeter dick ausrollen. Mit einem nudelholz arbeiten und dabei gleichmäßigen druck ausüben, damit der teig überall die gleiche dicke hat. Dies ist wichtig für eine gleichmäßige backzeit.

7.

Mit ausstechformen nach wahl ostermotive wie hasen, eier, küken oder blumen ausstechen. Die ausgestochenen formen vorsichtig auf das vorbereitete backblech legen und dabei etwa zwei zentimeter abstand zwischen den einzelnen stücken lassen, da sie beim backen noch etwas aufgehen.

8.

Die teigreste können erneut zusammengeknetet, ausgerollt und ausgestochen werden, bis der gesamte teig verarbeitet ist. Dabei darauf achten, dass der teig nicht zu oft geknetet wird, da er sonst zäh werden könnte.

9.

Das backblech in den vorgeheizten ofen schieben und das gebäck für 15 bis 18 minuten backen. Die oberfläche sollte leicht goldbraun sein, aber nicht zu dunkel werden. Ein zeichen für die perfekte backzeit ist, wenn die ränder sich leicht vom papier lösen lassen.

10.

Während das gebäck backt, die glasur vorbereiten: den puderzucker in eine kleine schüssel sieben und mit dem zitronensaft verrühren. Die konsistenz sollte dickflüssig sein, aber noch gut verstreichbar. Bei bedarf mehr zitronensaft oder puderzucker hinzufügen, um die gewünschte konsistenz zu erreichen.

11.

Das fertig gebackene gebäck aus dem ofen nehmen und auf einem kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Dieser schritt dauert etwa 10 minuten und ist wichtig, damit die glasur später nicht verläuft.

12.

Die ausgekühlten gebäckstücke mit der zitronenglasur bestreichen. Dafür einen backpinsel oder einen löffel verwenden und die glasur gleichmäßig verteilen. Sofort danach die bunten streusel über das gebäck streuen, solange die glasur noch feucht ist, damit sie gut haften bleiben.

Fabienne

Tipp vom Chefkoch

Für eine besonders fluffige konsistenz den quark vor der verarbeitung gut abtropfen lassen. Überschüssige flüssigkeit kann das gebäck sonst schwer machen. Wer keine ausstechformen besitzt, kann den teig auch in kleine kugeln formen und leicht flach drücken. Die backzeit bleibt dabei gleich. Für eine schokoladige variante 30 gramm mehl durch kakao ersetzen. Das gebäck lässt sich auch hervorragend einfrieren: einfach nach dem backen und vor dem glasieren in gefrierbeutel packen und bei bedarf auftauen lassen.

Passende getränke zum ostergebäck

Zum fluffigen ostergebäck harmoniert ein milder kräutertee besonders gut, etwa kamille oder pfefferminze. Die leichte süße des gebäcks wird durch die frische des tees angenehm ergänzt. Auch ein cappuccino mit aufgeschäumter milch passt hervorragend, da die cremigkeit des milchschaums die zarte textur des gebäcks unterstreicht. Für kinder eignet sich ein glas warme kakao oder frisch gepresster orangensaft, der mit seiner fruchtigen note einen schönen kontrast zur süßen glasur bildet. Wer es traditionell mag, serviert dazu einen klassischen osterkaffee mit einem hauch zimt.

Zusätzliche Info

Ostergebäck ohne hefe hat in vielen regionen deutschlands tradition. Besonders in zeiten, als hefe knapp oder teuer war, entwickelten findige bäckerinnen rezepte mit alternativen triebmitteln. Quark als zutat macht das gebäck nicht nur saftig, sondern liefert auch wertvolle proteine und calcium. Die verwendung von backpulver statt hefe verkürzt die zubereitungszeit erheblich und macht spontanes backen möglich. In der nachkriegszeit waren solche rezepte besonders beliebt, da sie schnell zubereitet werden konnten und trotzdem festlich schmeckten. Heute erlebt diese backweise eine renaissance, da immer mehr menschen wert auf schnelle, unkomplizierte rezepte legen, ohne auf geschmack verzichten zu müssen.

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