Quark-Brötchen ohne Hefe: In 20 Minuten fertig, ideal für die Fastenzeit

Quark-Brötchen ohne Hefe: In 20 Minuten fertig, ideal für die Fastenzeit

In der Fastenzeit suchen viele Menschen nach einfachen und schnellen Backwaren, die ohne lange Gehzeiten auskommen. Quark-Brötchen ohne Hefe sind genau die richtige Lösung für alle, die frische Brötchen genießen möchten, ohne stundenlang warten zu müssen. Diese luftig-leichten Brötchen sind in nur 20 Minuten fertig und benötigen keine aufwendige Vorbereitung. Der Quark verleiht ihnen eine besondere Saftigkeit und macht sie zu einem idealen Begleiter für Marmelade, Honig oder herzhaften Aufstrich. Perfekt für das Fastenfrühstück oder als schnelle Beilage zu Suppen und Salaten.

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Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Den Backofen vorbereiten

Heizt euren Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Brötchen sofort die richtige Temperatur bekommen und schön aufgehen. Legt ein Backblech mit Backpapier aus, damit die Brötchen später nicht festkleben. Diese Vorbereitung spart euch später wertvolle Zeit.

2. Die trockenen Zutaten mischen

Gebt das Mehl, das Backpulver, das Salz und den Zucker in eine große Rührschüssel. Vermischt alle trockenen Zutaten gründlich mit einem Löffel oder einer Gabel. Wichtig ist, dass das Backpulver gleichmäßig verteilt ist, denn es sorgt dafür, dass eure Brötchen schön aufgehen und luftig werden. Backpulver ist ein Triebmittel, das durch eine chemische Reaktion Kohlendioxid freisetzt und den Teig auflockert.

3. Die feuchten Zutaten hinzufügen

Fügt nun den Magerquark, die beiden Eier und das Olivenöl zu den trockenen Zutaten hinzu. Der Quark sollte Zimmertemperatur haben, damit er sich besser verarbeiten lässt. Beginnt, alle Zutaten mit einem Teigschaber oder einem Holzlöffel zu vermengen. Arbeitet dabei behutsam, aber zügig, damit der Teig nicht zu lange geknetet wird.

4. Den Teig zusammenfügen

Verknetet alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig. Der Teig sollte weich sein, aber nicht mehr an den Händen kleben. Falls der Teig zu klebrig ist, gebt noch einen Esslöffel Mehl hinzu. Ist er zu trocken, fügt einen Esslöffel Quark oder Wasser hinzu. Knetet den Teig nur so lange, bis alle Zutaten gut verbunden sind, etwa 2 bis 3 Minuten. Zu langes Kneten macht die Brötchen zäh.

5. Die Brötchen formen

Teilt den Teig in 8 gleichgroße Portionen. Das geht am besten, indem ihr den Teig zunächst halbiert, dann jede Hälfte nochmals halbiert und so weiter. Formt aus jeder Portion mit leicht bemehlten Händen eine Kugel. Drückt die Kugeln etwas flach, damit sie die typische Brötchenform bekommen. Legt die Teiglinge mit ausreichend Abstand auf das vorbereitete Backblech.

6. Die Brötchen verzieren

Bestreicht die Oberfläche der Brötchen mit etwas Wasser oder verquirltem Ei. Das verleiht ihnen später einen schönen Glanz. Bestreut die Brötchen nach Belieben mit Sesam, Mohn oder anderen Samen. Ihr könnt auch verschiedene Varianten machen, einige mit Sesam, andere mit Mohn oder ganz ohne Belag. Mit einem scharfen Messer könnt ihr noch ein Kreuz in die Oberfläche schneiden, das ist aber optional.

7. Die Brötchen backen

Schiebt das Backblech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt die Brötchen etwa 15 bis 18 Minuten, bis sie goldbraun sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Die Brötchen sind fertig, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen. Das hohle Geräusch zeigt, dass das Innere gut durchgebacken ist.

8. Abkühlen lassen und genießen

Nehmt die Brötchen aus dem Ofen und lasst sie auf einem Kuchengitter etwa 5 Minuten abkühlen. So können sie von allen Seiten Luft bekommen und bleiben knusprig. Frisch aus dem Ofen schmecken sie am allerbesten, aber ihr könnt sie auch einfrieren und bei Bedarf wieder aufbacken. Serviert sie warm mit euren Lieblingszutaten.

Fabienne

Tipp vom Chefkoch

Für eine herzhafte Variante könnt ihr dem Teig fein gehackte Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Schnittlauch hinzufügen. Auch geriebener Käse macht sich hervorragend im Teig. Wenn ihr die Brötchen süßer mögt, erhöht die Zuckermenge auf 2 Teelöffel und fügt etwas Vanilleextrakt hinzu. Die Brötchen lassen sich wunderbar auf Vorrat backen und einfrieren. Einfach in einem Gefrierbeutel aufbewahren und bei Bedarf etwa 5 Minuten bei 150 Grad aufbacken. So habt ihr immer frische Brötchen zur Hand, auch wenn die Zeit knapp ist.

Passende Getränke zu Quark-Brötchen

Zu diesen vielseitigen Brötchen passen verschiedene Getränke, je nachdem, wie ihr sie belegt. Zum Frühstück harmoniert ein frisch gebrühter Kaffee oder ein milder Schwarztee wunderbar mit den leicht süßlichen Brötchen. Wer es lieber erfrischend mag, greift zu einem Glas frisch gepresstem Orangensaft oder einem Kräutertee. In der Fastenzeit bietet sich auch ein Glas stilles Wasser mit einer Scheibe Zitrone an, das den Geschmack der Brötchen nicht überdeckt. Für Kinder ist ein Glas Milch oder Kakao die perfekte Ergänzung.

Zusätzliche Info

Die Tradition der hefenfreien Brötchen hat in vielen Regionen eine lange Geschichte. Besonders in Zeiten, in denen Hefe knapp oder teuer war, griffen Bäcker auf alternative Triebmittel wie Backpulver zurück. Quark-Brötchen sind eine typisch deutsche Spezialität, die vor allem in Süddeutschland und Österreich beliebt ist. Der Quark macht den Teig besonders saftig und verleiht den Brötchen eine angenehme Säure. In der Fastenzeit, wenn viele Menschen auf bestimmte Lebensmittel verzichten, sind diese einfachen Brötchen eine willkommene Alternative zu aufwendigeren Backwaren. Sie enthalten keine Butter und können je nach Belag auch vegetarisch oder vegan zubereitet werden, wenn man die Eier durch Leinsamen-Gel ersetzt.

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